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<pre>„Sie haben mir gesagt, dass ich gut nach Deutschland passen würde. Der VfL war die erste und einzige Wahl. Er ist ein großer Klub in Deutschland und Europa.“  <p> Dieses ließ die Hintermannschaft dann auch gegen die Eintracht vermissen, weshalb es trotz einer zweimaligen Führung am Ende nicht zur Krönung zum Derbysieger kam.  <p>  Mit der erstmals seit dem fünften Spieltag zu konstatierten Rückkehr in die obere Tabellenhälfte haben sich die Schwaben schließlich zugleich bis auf sechs Zähler an den sechsten Rang herangekämpft — mit dem sich aktuell ausgerechnet der kommende Gegner begnügen muss. <p> Zwar lieferten die Rheinhessen beim deutlichen 0:4 in München erneut eine durch die Bank enttäuschende Leistung ab; die schwache Vorstellung hatte in diesem Fall aber wohl lediglich Einfluss auf die Höhe der ohnehin vorausgesetzten Niederlage gehabt. <p>  Dabei hatte sich der Trainer bereits zwei Mal als erfolgreicher „Feuerwehrmann“ bewiesen — so beim HSV und beim VfB Stuttgart.  </pre>


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<pre>Werder Bremen musste zuletzt einen besonders harten Nackenschlag einstecken. Steckte die Mannschaft von Trainer Skripnik nach dem 0:6-Debakel gegen den VfL Wolfsburg bereits in einer Krise, wurde diese am letzten Samstag noch einmal gehörig verschärft.  <p> Schon dreimal wurde gewonnen, nur in Hoffenheim (0:1) und Köln (2:3) knapp verloren. Einzig personell gibt es Hiobsbotschaften zu vermelden. Iago fehlt gesperrt, Robert Gumny und Rafal Gikiewicz könnten auch noch ausfallen.  <p>  Im Vergleich zum Vorjahr fällt dafür aber wenigstens das Polster aus Sicht des VfL ein kleines bisschen komfortabler aus: Zumindest nach der Papierform halten die Niedersachsen vor dem entscheidenden Fernduell gegen Hamburg nahezu sämtliche verfügbaren Trümpfe in der Hand. <p> „Dass es schwer wird, ist hier seit Monaten bekannt. Und, dass es jetzt nicht einfacher wird, ist auch klar. Fußball spielt man, um zu gewinnen — das werden wir auch weiterhin versuchen.“ <p>  „Wir müssen das Spiel klar gewinnen. Die Berliner wissen gar nicht, warum sie gewonnen haben. Wir haben uns selbst geschlagen. Es ist bitter, dass wir keine Punkte geholt haben“, so Rebbe verärgert.  </pre> 


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<pre> Beim 1:0-Sieg in Mainz hatte der FC Schalke zuletzt mit minimalem Aufwand bereits den vierten Dreier in Folge verbucht: Mindestens ebenso erfolgsversprechend lässt sich nach der Papierform nun auch das Gastspiel beim punktgleichen Tabellennachbarn der Rheinhessen an.  <p> Auf der anderen Seite erinnern die Gladbacher auswärts nicht gerade an eine Horde wildgewordener Hengste, sondern vielmehr an zahme Fohlchen.  <p>  „Du kannst nicht jedes Mal drei oder vier kassieren, so dürfen wir nicht weitermachen. Die Tendenz geht in den letzten Spielen nicht unbedingt nach oben, sondern ins Gegenteil. Das gilt es jetzt abzuwenden.“ <p>  Ansonsten gab es jedes Mal nur auf die Mütze für den viermaligen Deutschen Meister. Und der einsame Erfolg wurde gegen die Kickers Emden, einen niedersächsischen Landesligisten, in einem freundschaftlichen Vergleich geholt. <p>  Diese Momentaufnahme hat aber mit Sicherheit dennoch nicht zur Folge, dass sich an den jeweiligen Zielstellungen der beiden Konkurrenten irgendetwas ändern wird — insbesondere der Sport-Club bleibt gut damit beraten, auch weiterhin ganz auf den Klassenerhalt zu setzen.  </pre>


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<pre> Nun hat es auch Hoffenheim erwischt. Am 18. Spieltag kassierte die TSG die erste Saison-Niederlage. Mit einem 1:2 traten sie die Heimreise aus Leipzig an.  <p> Nach der EM ist vor dem Bundesligastart: Da der Sommer ganz im Zeichen der Europameisterschaft gestanden hatte, müssen sich die 18 Klubs der Bundesliga in der Saison-Vorbereitung ein kleines bisschen sputen.   <p> Nichtsdestotrotz könnte sich eben diese Qualität nun zumindest bei der von uns erstarkt zurückerwarteten TSG als relativ erweisen: Im Vollbesitz ihrer Kräfte haben die Kraichgauer zweifelsohne auch höher fliegende Besucher nicht zu fürchten. <p>  In Bremen haben die Hoffenheimer allerdings noch nie gewonnen. Dies will die Elf von Julian Nagelsmann am Samstag natürlich ändern.  <p> Somit hat Schalke keines der jüngsten fünf Bundesliga-Spiele gewinnen können — es gab drei Niederlagen, zwei Unentschieden und 3:10 Tore.  </pre>


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<pre> Auch in der Formtabelle der letzten 5 Spiele befindet sich der VfB ziemlich weit unten. Platz 15, punktegleich mit den Mainzern, die auf dem Relegationsplatz wären. Aber auch die Gladbacher, mit bloß zwei Punkten mehr, stehen nicht gerade rühmlich da.  <p> Während den Münchenern fortan ein weltmeisterliches Duo in der Innenverteidigung zur Verfügung steht, ist dem härtesten Rivalen der Kapitän abhandengekommen. Erneut wurde das legendäre Festgeldkonto somit genutzt, um der Konkurrenz ein Messer mitten ins Herz zu stechen.  <p>  Schließlich hat das ohnehin schon prall gefüllte TSG-Lazarett (Bicakcic, Gnabry, Amiri, Szalai, Demirbay, Rupp, Zulj) in Person von Mark Uth (Muskelprobleme) und Robin Bock (Gehirnerschütterung) erst kürzlich weiteren Zuwachs bekommen. <p>  Müsste ich mich auf einen Sieger festlegen, würde ich die bayrischen Schwaben wählen. Allerdings glaube ich nicht, dass die Defensive hält. Insofern lohnt sich hier vielleicht das Risiko eines Auswärtssieges mit einem „Beide Teams treffen“, wofür Bildbet eine 7,00 im Angebot hat.  <p> Zumindest für das anstehende Heimspiel scheint jener Aufschwung jedoch nicht so recht zur Vorlage zu taugen: Bereits anno 2017 hatte es schließlich zunächst einmal zwei Auftakt-Niederlagen gesetzt, bevor die Mannschaft die erforderliche Betriebstemperatur erreichte.  </pre>


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